Der Maschinenbausektor, bekannt als „Gelbe Linie“, treibt die Internationalisierung brasilianischer Unternehmen voran. Immer mehr Unternehmer nutzen das EB-5-Visum, um in die USA zu expandieren und gleichzeitig ihren Familien langfristige Stabilität zu sichern. Brasilien zählt mittlerweile zu den weltweit führenden EB-5-Märkten. Dies spiegelt einen grundlegenden Wandel in der Sichtweise von Investoren wider, die das Programm nun als Kombination aus Geschäftsausweitung, Devisenanlage und Zugang zur US-Aufenthaltsgenehmigung betrachten.
Marcelo Gorenstein, Senior Director für Lateinamerika bei LCR Capital Partners, betont, dass der aktuelle Zeitpunkt ein klares Zeitfenster bietet, da der Bestandsschutz bis September 2026 gilt und somit regulatorische Planungssicherheit gewährleistet ist. Er hebt hervor, dass Investoren neben den Vorteilen der Familienzusammenführung Kapital in hochwertige EB-5-Projekte investieren, die darauf ausgelegt sind, Kapital zu erhalten und zurückzuzahlen und gleichzeitig zur US-Wirtschaft beizutragen.
Eduardo Makimoto ist ein Paradebeispiel für diese Entwicklung. Er strukturiert seine Expansion in den US-Markt und beantragt gleichzeitig das EB-5-Visum für seine Familie. Mit seiner Erfahrung im Bereich der Vermietung von Industrieanlagen konzentriert er sich nun auf Innovationen durch KI-gesteuerte Robotik und autonome mobile Roboter. Er ist bereits in Orlando aktiv und plant, die Stadt als Ausgangspunkt für seine US-Aktivitäten zu nutzen, um Geschäftswachstum mit langfristiger Familienplanung und -sicherheit in Einklang zu bringen.